Frankfurt.- Mainufer

Notariat
Recht von A-Z
Themen im Notariat


Telefon:

(069)

2972361-0

 

Zeil 79

60313 Frankfurt

am Main


Zwischen Hauptwache und Konstablerwache, am Künstlerbrunnen






NOTAR

RA StB

Dr. Harald Ramminger

Notar mit Amtssitz

Frankfurt am Main

Notariat


KOSTENLOSES

ERSTGESPRÄCH



WIr bieten Ihnen in vielen Rechtsgebieten die Möglichkeit eines kostenlosen Kennen-lerngesprächs. Mehr dazu….



TOP STEUERBERATER



Laut dem Steuerberater-Ranking 2016 des Handels-blattes gehören wir zu den Top Ten in Frankfurt a.M. (von insgesamt 1250 deutschlandweit teilnehmenden Kanzleien).




Dr. Ramminger & Partner Rechtsanwälte und Steuerberater, Fachanwälte und Notar Partnerschaftsgesellschaft mbB

Zeil 79, 60313 Frankfurt, Telefon 069 / 2972361-0, E-Mail: post@ramrud.de

Kontaktformular  -  Hinweise zum Datenschutz -  Impressum


Für Buchhaltungen

(Lohn und Finanz),

Abschlusserstellung u.

Steuererklärungen

aller Art empfehlen wir die

mit uns verbundene  

Allgemeine Wirtschafts-

beratung und Treuhand

GmbH Steuerberatungs-gesellschaft


Tel. 069 40500420

Ihr Notar in Frankfurt am Main zum Thema

Immobilienkauf


Unter dem Immobilienkauf verstehen wir den Kauf einer bereits fertig gestellten Immobilie oder bereits fertiggestellten Wohnungs- oder Teileigentums, z.B.

Zum Verkauf von noch nicht fertig gestellten Immobilien siehe bitte unter dem Stichwort „Bauträgervertrag“.

Wie beim Stichwort „Grundstückskauf“ erläutert, ist es die Pflicht des Notars, dafür zu sorgen, dass alle Beteiligten abgesichert sind und insbesondere der Käufer nicht den Kaufpreis verliert, bevor er nicht durch eine Vormerkung abgesichert ist und der Verkäufer sein Eigentum erst dann verliert, wenn der Kaufpreis geflossen ist.

Die Angemessenheit des Kaufpreises wird vom Notar hingegen nicht geprüft. Dies ist alleine Sache der Parteien.

Von großer Bedeutung ist es natürlich, den Kaufgegenstand genau zu beschreiben: Was genau wird verkauft bzw. mitverkauft: Ein Haus, eine Eigentumswohnung, ein Erbbaurecht? Bei Wohnungseigentum / Teileigentum dürfen die Einstellplätze in der Tiefgarage oder auf dem Hof nicht vergessen werden. Erfolgt der Verkauf mit Inventar (z.B. Einbauküche, Gartengeräte, Sauna) oder ohne? Und für welchen Preis? Nach der geänderten Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes hat das Finanzamt die Aufteilung des Kaufpreises auf Gebäude, Grundstück und sonstige Vertragsgegenstände grundsätzlich zu beachten und der Besteuerung zu Grunde zu legen.

Beim Kauf einer gebrauchten Immobilie ist es allgemein üblich, die Sachmängelhaftung des Verkäufers für Mängel auszuschließen. Denn der Käufer kann und sollte das Kaufobjekt umfassend besichtigen und sich von einem Sachverständigen entsprechend beraten lassen. Etwaige verbleibende Risiken sollten in die Kaufpreisbemessung einfließen.

Oft werden dem Kauf Angaben aus einem Expose zugrunde gelegt, die für den Käufer wesentlich sind (z.B. Wohnfläche oa). Der Käufer sollte alle vertragswesentlichen Angaben auch dem Notar gegenüber mitteilen, damit diese in den Kaufvertrag mit aufgenommen werden und Wirksamkeit entfalten.

Ein Ausschluss der Sachmängelhaftung ist hingegen nicht gewünscht und auch nicht anzunehmen, wenn der Verkäufer dem Käufer gegenüber die Wohnung als neuwertig anpreist. Dann haftet der Verkäufer ganz normal nach Werkvertragsrecht.

Die Haftung für Rechtsmängel wird dagegen in der Regel nicht ausgeschlossen, vielmehr hat der Verkäufer in aller Regel lastenfreies Eigentum zu verschaffen und es übernimmt der Käufer regelmäßig nur diejenigen Belastungen, die im Kaufvertrag explizit genannt werden.

Der Übergang von Besitz, Nutzungen, Lasten und Gefahr erfolgt üblicherweise mit der Kaufpreiszahlung. Wichtig: Zu diesem Zeitpunkt sollte der Käufer bereits für eine angemessene Feuer- und Wasserschadensversicherung sorgen.

Nachträglich in Rechnung gestellte Erschließungskosten trägt im Verhältnis zur Gemeinde stets derjenige, der im Zeitpunkt des Erlasses des Beitragsbescheides als Eigentümer im Grundbuch steht. Im Kaufvertrag wird häufig bestimmt, dass der Verkäufer alle bis zum Abschluss des Kaufvertrags in Rechnung gestellten Erschließungskosten träger, der Käufer hingegen alle nach Vertragsabschluss berechneten. Angemessener erscheint es uns, dass der Verkäufer alle Erschließungsmaßnahmen zu tragen hat, die bis zum Kaufvertragsdatum begonnen wurden und der Käufer alle späteren.


Ihr Ansprechpartner

Notar Dr. Harald Ramminger, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Steuerberater