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Familienrecht

Beratung durch Fachanwalt für Familienrecht in Frankfurt am Main

Das Sorgerecht in der anwaltlichen Praxis

Fragen des Umgangs- und Sorgerechts spielen in der Familienrechtspraxis eine wichtige Rolle.

Bei Eheleuten ist das gemeinsame Sorgerecht für das Kind die Regel. Auch nach der Scheidung haben sich die Eltern bei allen wesentlichen Fragen des Berufs- und Lebensweges des Kindes abzusprechen, so z. B. bei der Wahl des Kindergartens, der Schule, medizinischen Behandlungen, Konfessionsfragen, etc. Können sich die Eltern insofern nicht einigen, dann entscheidet auf Antrag das Vormundschaftsgericht.

Doch ein Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt vom 16.09.2008 (1 UF 172/ 07) mahnt zur Vorsicht: Darin heisst es:

"Wenn angesichts der Entwicklungen in der Vergangenheit die begründet Besorgnis besteht, dass die Eltern auch in Zukunft nicht in der Lage sein werden, ihre Streitigkeiten in wesentlichen Bereichen der elterlichen Sorge konstruktiv und ohne gerichtliche Auseinandersetzungen beizulegen, ist die erzwungene Aufrechterhaltung der gemeinsamen elterlichen Sorge dem Kindeswohl nicht zuträglich, und zwar unabhängig davon, welcher Eltern teil die Verantwortung für die fehlende Verständigungsmöglichkeit trägt (BGH FamRZ 2008, 592)."

Waren die Eltern nicht verheiratet, dann konnte der nichteheliche Vater die elterliche Sorge bislang nur erhalten, wenn die Mutter eine Sorgerechtserklärung nach § 1626a BGB abgegeben hat. Diese Regelung ist inzwischen überholt. Das Bundesverfassungsgericht hat im Juli 2010 entschieden, dass der Vater eines nichtehelichen Kindes das Sorgerecht feststellen lassen kann und dass diesem Antrag in der Regel zu entsprechen ist.

Ihr Rechtsanwalt für Familienrecht in Frankfurt

Rechtsanwalt Klaas Keerl, Fachanwalt für Familienrecht


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